letzte EC 1957
Beiträge zur DDR- Geschichte des Einheits-System der Elektronischen Rechentechnik (1968-1990)
Rechentechnik der DDR im ESER Der internationale Vertragsrahmen Arbeitsumfeld des ESER in der UdSSR Arbeitsumfeld des ESER in der DDR
Produkte und ROBOTRON-Teams Chancen nach 1990 Beiträge Zeitraum 2009-2013 Bücher und persönliche Notizen
 
Rückblick 2009 zur Rechentechnik der DDR im ESER
Kooperation mit UdSSR- Spezialisten aus aktueller Sicht
ESER- Technik aktuell
im ICM
Neue Etappe der Hochtechnologie in der RF "Skolkowo"
 

 RT-relevante Beiträge aus 2009-2013

Diese Seite bietet einige thematische Betrachtungen und Analysen aus Sicht des Jahres 2009 zu relevanten Themen unserer Arbeit, einen Rückblick mit deutlichem Abstand auf den "Platz" der Tätigkeit der DDR- Spezialistengruppen im Rahmen der Arbeiten am ESER u.a. an.

Aktuelle Anlässe, wie

  • der "40 Jahrestages" des Abschlusses des MRK- Abkommens (23.12.1969) bieten nicht nur Anlass zum Rückblick, sondern auch zu einer - hypothetischen- Extrapolation zu den Chancen der Rechentechnik in den Ländern des Ostblockes/ ESER nach 1990 , dem Zeitpunkt des Zusammenbruch des Bündnisses und des sowjetischen Sozialismusmodells zu geben. Vorrangig werden dabei die DDR und Russland behandelt.

  • die intensiven Medienauftritte in der BRD aus Anlass des 20. Jahres-Tages der Angliederung der DDR an die BRD fordern geradezu auf, die historische Bewertungen der Lebensleistung der Menschen in der DDR- Rechentechnik und den "inneren Zusammenhang" dieser Leistungen zum Staat DDR aus der Sicht unmittelbar Beteiligter in geschichtlich komplexe, exakte Zusammenhänge zu stellen/ s. dazu den Artikel "Rückblick 2009 zur Rechentechnik der DDR im ESER"

  • die Entwicklung Russlands der letzten Jahre und die gehäuften Publikationen von historischen Fakten ( darunter  auch vieler antikommunistisch geprägter Publikationen)  zur Geschichte der UdSSR (1917/1990)  veranlasst wiederholtes Nachdenken aus aktueller Sicht über die Widersprüche zwischen höchst anerkennenswerten, ja bewunderungswürdigen Leistung der Menschen in der UdSSR in vielen Bereichen, vor allem von Wissenschaft , Technik und Kultur einerseits und dem Klima des öffentlichen und kulturellen Lebens- und Arbeitsumfeld im Sozialismusmodell der UdSSR (heute oft  mit dem antikommunistisch geprägten Schlagwort  "stalinistisch" bezeichnete) andererseits. Dazu möchte vor allem auch der Artikel " Kooperation mit UdSSR- Spezialisten aus aktueller Sicht  einen Beitrag leisten.

  • 2011: Im Kontext der vielfältigen bekannten Informationen und Eindrücke zur Leistungsfähigkeit der sowjetischen/ russischen Ingenieurwissenschaften und Mathematiker, wie sie auch auf diesen Seiten dargestellt sind, begleiteten viele Leser und Sympathisanten Russlands in den Jahren nach dem Zusammenbruch der UdSSR mit Sorgen und Zweifeln den Turbo-Übergang des Landes zu einer "staatskapitalistischen" Privatwirtschaft . Ein Focus der Betrachtungen war die Frage, ob es dem Lande gelingen wird, frühere Führungspositionen in Wissenschaft und Wirtschaft annähernd zu erhalten , zu regenerieren und ob es dem gewaltigen wissenschaftlichen Human- Potential gelingt, einen neuen würdigen Platz zu erarbeiten.Den interessierten Leser wird daher ein Großprojekt nicht entgangen sein - eine Initiative von Präsident Medwedjew aus jüngster Vergangenheit , mit gewaltigen eigenen Kraftanstrengungen und in internationaler Kooperation ein neues modernes Zentrum der Hochtechnologie bei Moskau, in der Gegend von Skolkowo, zu schaffen. In Russland vergleicht man dieses Projekt seiner Bedeutung nach mit dem Silicon valley. Zu diesem Projekt "Skolkowo" nahm der bekannte russische Wissenschaftler auf dem Gebiet der Halbleiterphysik  und Co-Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des Fonds "Skolkowo", Nobelpreisträger Sch.I. Alfjorow in einem aufschlussreichen Artikel Stellung. Er berichtete nicht nur über das Projekt, er zeichnet gleichzeitig einen spannenden Bogen zur Geschichte der Halbleiterphysik in den USA und der UdSSR. Lesen Sie diesen Artikel hier in deutsch.

  • Am 15.06 2012 wurde im "IMC" Chemnitz dank umfangreicher und aufwendiger Vorbereitungsarbeiten die Sonderaustellung  "Mit Chemnitz ist zu rechnen " (Von der Rechernmaschine zum Supercomputer) eröffnet. In einer beeindruckenden Vielfalt werden dem Besucher Zeitzeugen der Schöpferkraft und des Pioniergeistes der Region Chemnitz - von den Anfängen der "Rechentechnik" - einer Addiermaschine der Wandererwerke von 1916 bis zu heutigen Erfolgs- Unternehmen, darunter auch einige "Nachfolger" des Fachgebietes Geräte (E2) des Kombinates Robotron, wie die "csg Computer- Systemdienste GmbH" und ihre Nachfolgeorganisationen in der Organisation von IBM, die IBES Systemhaus GmbH und andere vorgestellt. Lesen Sie hier einen speziellen Beitrag zur ESER- Technik

© Dr.Jungnickel